Zur Geschichte der Zierbrunnen und Wasserspiele
Unter Zierbrunnen und Wasserspielen versteht man Anlagen wie Brunnen, Springbrunnen, Becken, Teiche, Wasserfälle, Kaskaden oder Stromschnellen für Garten oder Haus. Vor dem 18. Jahrhundert wurden solche Anlagen durch die Schwerkraft in Gang gehalten, obgleich berichtet wird, dass die berühmten, zu den klassischen Weltwundern zählenden „Hängenden Gärten von Babylon“ mithilfe einer Archimedische Schraube mit Wasser versehen wurden. Andere Beispiele jener Zeit wurden mit dem hydraulischen Widder betrieben. Seit dem 18. Jahrhundert kamen überwiegend Pumpen zum Einsatz. Die Energiequelle für diese Pumpen waren zu Beginn meist Dampfmaschinen, bald wurde jedoch Elektrizität bevorzugt.
Heutzutage sind zahlreiche innovative Designs auf dem Markt und die Kunden fragen auch vermehrt nach alternativen Energiequellen wie zum Beispiel Solarenergie.
Die Vorteile der Solarenergie reichen von Umweltschutzaspekten über Energie- und damit Kostenersparnis bis zu der Tatsache, dass keine elektrische Verkabelung des Gartens erforderlich ist. Ein typisches Merkmal moderner Zierbrunnen und Wasserspiele ist ihrer Unabhängigkeit von einer dauernden Wasserzufuhr. Vielmehr wird das Wasser aus einem Teich, einem unterirdisch angelegten Behälter oder einem Hohlraum in der oberirdischen Konstruktion fortwährend zirkuliert. Zierbrunnen und Wasserspiele gibt es in den unterschiedlichsten Formen sowohl als Tisch- oder Zimmerbrunnen wie auch jede Art Springbrunnen, Fontäne oder Wasserfall, der eine gesamte Hausfront einnehmen kann. Ebenso stehen die unterschiedlichsten Materialien zur Verfügung, von Fels über Stahl oder Harz zu Glas.